Aktuelle Nachrichten

Bundesministerien

Neue Regeln für grenzüberschreitende Strafverfahren: Bundeskabinett beschließt Gesetzentwurf

Das Gesetz über die internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRG) soll grundlegend neu gefasst werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat die Bundesregierung heute auf Vorschlag des Bundesjustizministeriums beschlossen. Das IRG regelt die Zusammenarbeit deutscher Strafverfolgungsbehörden und Gerichte mit ausländischen Behörden und Gerichten – zum Beispiel bei der grenzüberschreitenden Beweiserhebung oder bei Auslieferungen. Mit der Reform sollen Rechte von Betroffenen im Verfahren gestärkt, europäische Vorgaben umgesetzt und das Gesetz insgesamt handhabbarer für Praktikerinnen und Praktiker gemacht werden. Außerdem soll erstmals eine allgemeine Rechtsgrundlage für die Zusammenarbeit mit internationalen Einrichtungen – zum Beispiel Sondertribunalen – geschaffen werden.

Bundesministerien

Einsatz von K.-o.-Tropfen bei Raub und Vergewaltigung: Bundesregierung beschließt Strafverschärfung

Wer sogenannte K.-o.-Tropfen zur Begehung einer Vergewaltigung oder eines Raubes einsetzt, soll zukünftig mit mindestens fünf Jahren Freiheitsstrafe rechnen. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den das Bundeskabinett heute auf Vorschlag von Bundesjustizministerin Hubig beschlossen hat. Mit der Gesetzesanpassung soll der besonderen Gefährlichkeit Rechnung getragen werden, die von dem Einsatz von K.o.-Tropfen ausgeht. Der Vorschlag für die Anpassung des Strafgesetzbuches erfolgt auch im Lichte aktueller Rechtsprechung.

Bundesbehörden & Ämter

Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im März 2026: -8,8 % gegenüber März 2025

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im März 2026 um 8,8 % niedriger als im März 2025. Im Februar 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -10,9 % gelegen, im Januar 2026 bei -10,0 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im März 2026 gegenüber Februar 2026 um 2,1 %.

Bundesbehörden & Ämter

2,8 % mehr Gründungen größerer Betriebe im 1. Quartal 2026 als im Vorjahreszeitraum

Im 1. Quartal 2026 wurden in Deutschland rund 37 500 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 2,8 % mehr neu gegründete größere Betriebe als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig sank die Zahl der vollständigen Aufgaben von Betrieben mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung um 5,7 % auf rund 28 400.

Bundesbehörden & Ämter

Großhandelspreise im April 2026: +6,3 % gegenüber April 2025

Die Verkaufspreise im Großhandel waren im April 2026 um 6,3 % höher als im April 2025. Im März 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +4,1 % gelegen, im Februar 2026 bei +1,2 %. Ein höherer Preisanstieg als im April 2026 wurde im Vorjahresvergleich zuletzt im Februar 2023 verzeichnet (+9,5 % gegenüber Februar 2022). Ausschlaggebend für den Preisanstieg im April 2026 waren die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, in deren Folge sich insbesondere die Großhandelspreise für Energieprodukte und Rohstoffe erhöhten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Großhandelspreise im April 2026 gegenüber März 2026 um 2,0 %.

Verfassungsorgane

Bundeskanzler Merz gratuliert dem Premierminister von Antigua und Barbuda, Gaston A. Browne

Sehr geehrter Herr Premierminister, zu Ihrer erneuten Ernennung zum Premierminister von Antigua und Barbuda übermittle ich Ihnen meine herzlichsten Glückwünsche. Antigua und Barbuda sind Deutschland durch gemeinsame Werte verbunden. Ich freue mich darauf, mit Ihnen die bilaterale und multilaterale Zusammenarbeit fortzuführen und weiter zu vertiefen. Für die vor Ihnen liegenden Aufgaben wünsche ich Ihnen viel Erfolg und eine glückliche Hand. Mit freundlichen Grüßen Friedrich Merz Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland

12.05.2026 Bundesregierung
Verfassungsorgane

Zoll zieht erfolgreiche Bilanz

Der Zoll geht erfolgreich gegen Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit und Drogenkriminalität vor, das zeigt die Jahresbilanz 2025. Im vergangenen Jahr hat der Zoll Rekordeinnahmen von rund 157 Milliarden Euro erzielt.

12.05.2026 Bundesregierung
Verfassungsorgane

EU stellt Weichen für Förderprogramm Agora-EU – Staatsminister Weimer: „Mit selbstbewusster Kultur- und Medienpolitik Europas Souveränität stärken“

Der Rat der Europäischen Union für Bildung, Jugend, Sport und Kultur hat heute in Brüssel den Entwurf des neuen Kultur- und Medienförderprogramms Agora-EU von 2028 bis 2034 beschlossen. Für Deutschland stimmte Staatsminister Wolfram Weimer zu. Auf seine Initiative hin enthält der Entwurfstext insbesondere auch den Kampf gegen Antisemitismus als Programmauftrag. Der Staatsminister für Kultur und Medien: „Unser Ziel ist eine selbstbewusste Kultur- und Medienpolitik, die Europas Souveränität stärkt. Mit Agora-EU können wir künftig breit angelegte pan-europäische Projekte entwickeln, die unser kulturelles Selbstverständnis widerspiegeln und ein Gegengewicht zur monopolartigen Dominanz großer Online-Plattformen bilden. In diesem Sinne unterstützt der heutige Beschluss ausdrücklich auch den Aufbau europäischer Medienplattformen.“ Staatsminister Weimer weiter: „Mit Blick auf die wachsende Zahl antisemitischer Übergriffe in ganz Europa ist es mir besonders wichtig, in diesem Förderprogra...

12.05.2026 Bundesregierung
Verfassungsorgane

Internetkriminalität auf hohem Niveau

Die Bedrohung durch Cyberkriminalität in Deutschland bleibt auf hohem Niveau. Das zeigt das Bundeslagebild Cyberkriminalität 2025, das Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und die Vizepräsidentin des Bundeskriminalamtes, Martina Link, vorgestellt haben. Ein Überblick.

12.05.2026 Bundesregierung
Verfassungsorgane

Bundeskanzler Merz gratuliert dem bulgarischen Ministerpräsidenten Rumen Radev

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, ich gratuliere Ihnen herzlich zu Ihrem Amtsantritt. Deutschland und Bulgarien sind einander eng verbunden und pflegen langjährige freundschaftliche Beziehungen. Ich freue mich darauf, diese Bindungen gemeinsam mit Ihnen weiter zu vertiefen und als verlässliche Partner in der Europäischen Union und in der NATO in geopolitisch herausfordernden Zeiten weiter gut und eng zusammenzuarbeiten. Ich würde mich freuen, Sie bald persönlich in Berlin zu empfangen. Für die vor Ihnen liegenden Aufgaben wünsche ich Ihnen viel Kraft und Erfolg. Mit freundlichen Grüßen Friedrich Merz Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland

12.05.2026 Bundesregierung
Bundesbehörden & Ämter

Väter waren 2024 bei Geburt ihrer Kinder durchschnittlich 3,8 Jahre älter als 1991

Männer in Deutschland werden heute deutlich später Väter als vor gut drei Jahrzehnten: Im Jahr 2024 waren sie bei der Geburt ihrer Kinder durchschnittlich 3,8 Jahre älter als im Jahr 1991, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Vatertag am 14. Mai mitteilt. Väter waren 2024 bei der Geburt durchschnittlich 34,7 Jahre alt. 1991 lag das Durchschnittsalter bei 31,0 Jahren.

Bundesbehörden & Ämter

Inflationsrate im April 2026 bei +2,9 %

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im April 2026 bei +2,9 %. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise insgesamt verstärkt, nachdem sie im März 2026 bereits bei +2,7 % gelegen hatte. Im Februar 2026 hatte sie noch +1,9 % betragen. So hoch wie im April 2026 war die Inflationsrate zuletzt im Januar 2024 gewesen. "Der erneute Anstieg der Energiepreise infolge des Iran-Kriegs hat im zweiten Monat in Folge die Gesamtteuerung verstärkt. Besonders der anhaltende Preisdruck bei Kraftstoffen ist für die Verbraucherinnen und Verbraucher deutlich spürbar", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Gegenüber dem Vormonat März 2026 stiegen die Verbraucherpreise im April 2026 um 0,6 %.

Bundesbehörden & Ämter

3,2 Millionen Schutzsuchende zum Jahresende 2025

Zum Jahresende 2025 waren in Deutschland rund 3,2 Millionen Menschen als Schutzsuchende im Ausländerzentralregister (AZR) erfasst. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das rund 3,9 % der Bevölkerung in Deutschland. Im Vergleich zum Jahresende 2024 ging die Zahl der registrierten Schutzsuchenden um 2,1 % oder 68 000 Schutzsuchende zurück. Schutzsuchende sind Ausländerinnen und Ausländer, die sich nach Angaben des AZR unter Berufung auf völkerrechtliche, humanitäre oder politische Gründe in Deutschland aufhalten.

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Partnerangebot: Deutscher Fachverlag GmbH – „CYBER//RESILIENT – Cyber-Security Anforderungen in der Produkt-Compliance“

Im Partnerbeitrag der R&W Fachkonferenzen geht es um eine Fachkonferenz, auf der die neuesten Entwicklungen bei Cyber-Security Vorgaben aus insbesondere dem Cyber Resilience Act (CRA) sowie weiteren Vorgaben für Entwicklung, Inverkehrbringen und Überwachung vernetzter Produkte besprochen und diskutiert werden.

Bundesministerien

Schutz vor häuslicher Gewalt – Kinderrechte – partnerschaftliche Kinderbetreuung: Bundesministerin Hubig schlägt Reform des Kindschaftsrechts vor

Bundesjustizministerin Hubig hat heute einen Gesetzentwurf für eine umfassende Reform des Kindschaftsrechts vorgelegt. Der Entwurf sieht zahlreiche Neuerungen im Sorge- und Umgangsrecht vor. Mit der Reform soll insbesondere der Schutz vor häuslicher Gewalt verbessert werden. Dazu sind mehrere Neuerungen vorgesehen. Unter anderem soll erstmals im Gesetz klargestellt werden: Wenn ein Elternteil gegen den anderen Elternteil gewalttätig wird, kann der Umgang mit dem Kind ausgeschlossen werden, wenn dies zur Abwendung einer Gefährdung der körperlichen Unversehrtheit des gewaltbetroffenen Elternteils geboten ist. Mit der Reform sollen außerdem Kinderrechte gestärkt werden. Zudem sollen nicht verheiratete Eltern leichter das gemeinsame Sorgerecht erlangen können. Gestärkt werden soll auch die partnerschaftliche Kinderbetreuung nach einer Trennung.

Bundesbehörden & Ämter

11,7 % der Bevölkerung in Deutschland lebten 2025 in überbelegten Wohnungen

Die Suche nach geeignetem und bezahlbarem Wohnraum wird für viele immer schwerer. Das gilt vor allem für jene, die mehr Platz brauchen. 11,7 % der Bevölkerung in Deutschland lebten 2025 in überbelegten Wohnungen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Endergebnissen der Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) mitteilt. Die Überbelegungsquote ist innerhalb von fünf Jahren kontinuierlich gestiegen: Im Jahr 2020 hatten noch 10,2 % der Menschen hierzulande in Wohnungen gelebt, die für die Zahl der Personen zu wenig Zimmer hatten.

Bundesbehörden & Ämter

Leben im europäischen Ausland: Schweiz bei Deutschen weiterhin am beliebtesten

Die Schweiz ist weiterhin der beliebteste Wohnort von Deutschen im europäischen Ausland. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis einer Auswertung für die EU- und EFTA-Staaten mitteilt, hatten in der Schweiz Anfang 2025 rund 329 900 deutsche Staatsbürgerinnen und -bürger ihren Wohnsitz. Die Deutschen stellen damit nach den Italienern die zweitgrößte Gruppe ausländischer Staatsangehöriger in der Schweiz dar. Ihre Zahl steigt seit Langem. Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Zuwachs 1,9 % beziehungsweise rund 6 300 Personen. Innerhalb von zehn Jahren wuchs die Zahl der Deutschen in der Schweiz um 10,7 % beziehungsweise rund 32 000 Personen.

Serviceportale & Informationsangebote

Partnerangebot: CS VISOR GmbH – Qualifizierungsprogramm für IT-Fachkräfte zum Informationssicherheitsbeauftragten (ISB): Praxisorientiertes Trainingsprogramm für KRITIS-Unternehmen in Bayern

In diesem Partnerbeitrag bietet die CS VISOR GmbH kostenfreie Plätze für ihr praxisorientiertes Trainingsprogramm zur Qualifizierung von IT-Fachkräften zu Informationssicherheitsbeauftragten (ISB) an. Das Programm richtet sich gezielt an KRITIS-Betreiber in Bayern und kombiniert strukturierte Weiterbildung mit realistischen Cyber-Krisensimulationen in einem virtuellen War-Room-Umfeld. Teilnehmende lernen, Sicherheitsvorfälle zu erkennen, zu analysieren und in koordinierten Teams effektiv zu bewältigen.

Bundesbehörden & Ämter

Pressemitteilung Nr. 19/2026 - Die Nummer 1 der Segmente und die Nummer 1 der alternativen Antriebsarten im April 2026

Flensburg, 11. Mai 2026. In vier Segmenten gab es im Berichtsmonat April 2026 einen Wechsel des zulassungsstärksten Modells: Im Segment der Minis wies der Fiat 500 die meisten Neuzulassungen auf, in der Mittelklasse war es die Mercedes CLA-Klasse, in der Oberklasse die Mercedes S-Klasse und im SUV-Segment erwies sich der VW T-Roc am zulassungsstärksten. In den weiteren Segmenten zeigten sich die Modelle des Vormonats.

11.05.2026 Kraftfahrt-Bundesamt